Was hat wohl die Menschen seit vielen Jahrhunderten dazu bewegt den Wein zu erzeugen? Schon immer bedeutete der Anbau von Reben, dass man mit der Natur zusammenarbeiten musste.

Als Winzer bedeutete es früher, wie auch heute noch, zuerst mal sehen wie das Wetter gerade ist, erst dann wird mit der Arbeit draußen im Weinberg oder halt im Keller begonnen. Schlechtes Wetter, Schädlinge oder sonstige Mühseligkeiten ließen jedoch nie den Sinn und Zweck des Weins vergessen:

Freude bereiten

Damals freute sich der erschöpfte Arbeiter über einen guten Schluck Wein, der ihm die Kraft für den Rest des Tages wiederschenkte. Heute vergoldet ein guter Tropfen bei einem Fest oder bei einer stimmungsvollen Atmosphäre zu zweit, aber auch schon wenn man alleine einmal die Seele baumeln lässt, manch schönen Abend.

Deshalb. Und nur deshalb denke ich, hat unser Herrgott den Beruf des Winzers erschaffen.
Damit wir durch unsere Freude am Beruf anderen Menschen diese Freude schenken können.

P.S. Es lässt sich natürlich auch leichter bei einem guten Gläschen Wein philosophieren………..